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Die Geschichte der Augenakupunktur

Die Traditionelle Chinesische Akupunktur hat bei Augenerkrankungen eine Erfolgsrate von ca.10%. 

Vor vielen Jahren sah ich einen meiner Studienkollegen, an einem Seminar in Kopenhagen eine indische Ärztin behandeln. Sie litt an grünem Star und ihr Sehvermögen war sehr schlecht. 

Er behandelte einen Punkt unter der Fussohle. Nach ca. einer halben Stunde kam die Ärztin wieder, vor Freude weinend, weil sie viel besser sehen konnte. Das war ein unvergessliches Erlebnis. 

Als ich am folgenden Montag zurück in unserer Praxis war, hatten wir Besuch einer 77-jährigen Frau, die seit vier Jahren völlig blind war. Ich versuchte mich daran zu erinnern, was mein Kollgege getan hatte, und stach an ungefähr der selben Stelle eine Nadel in ihren Fuss. 

Nach nur einer halben Stunde konnte sie sehen! Durch Zeitungen, Illustrierte und Radio sprach sich dieses Ereignis natürlich schnell herum. 

Das bewirkte, dass wirklich sehr viele Augenpatienten in unsere Praxis kamen. Ich benutzte am Anfang den selben Punkt bei allen Patienten und konnte ausrechnen, dass wir damit bei 3 von 10 der Patienten eine Verbesserung erzielten. Das war ziemlich gut, wenn man bedenkt, dass die klassische chinesischen Akupunktur bei den meisten Augenleiden nicht helfen kann. Aber ich war damit nicht zufrieden, denn bei anderen Leiden konnten wir viel mehr tun. Im darauf folgenden Jahr verwendete ich eine Menge Zeit zur Erforschung neuer Methoden, um bessere Resultate zu erzielen. 

Jeden Monat probierte ich es mit einem neuen Punkt, und wenn der Monat um war, rechneten wir aus, ob sich die Resultate diesen Monat verbessert hatten. War dies der Fall, fuhr ich fort, diesen Punkt zu behandeln, wenn nicht, versuchte ich es mit einem anderen Punkt. Waren die Ergebnisse gleich geblieben, versuchte ich es ebenfalls mit einem anderen Punkt, usw. 

Das hatte zur Folge, dass wir mit der Zeit ca. 6 von 10 unserer Augenpatienten helfen konnten. 

Es war unglaublich spannend “unberührten Boden” zu betreten. Und dazwischen erzielten wir einige Resultate, die von der Presse als Wunder beschrieben wurden. Zum Beispiel bei einer Augenkrankheit, die von Augenärzten auf der ganzen Welt als unheilbar betrachtet wird: Retinitis Pigmentosa oder auch “Tunnelsichtigkeit”. Vor mehr als 15 Jahren haben wir einen Jungen aus Norwegen behandelt, der daran litt. Er war eigentlich blind, da er im Abstand von einem Meter nur einen Fleck in der grösse eines Auges erkennen konnte, ein Gesichtsfeld von weniger als zwei Grad. Klaus hat sein Jurastudium an der Universität von Bergen mitlerweilen abgeschlossen und sein Gesichtsfeld beträgt mehr als 50 Grad. Er war von Sieben Augenärzten untersucht worden, da sie dachten, die anfängliche Diagnose sei falsch gewesen. Es stellte sich heraus, dass sowohl die Diagnose, als auch die neuen Werte korrekt waren. 

Dies ist also die Entstehungsgeschichte der Akupunktur 2000.

Während der ganzen Zeit, wurde um unsere Augenbehandlung viel Aufhebens gemacht. Es wurde in den Medien viel über unsere Behandlung von Augenpatienten berichtet. Sehr viele Artikel erschienen, sowohl in dänischen, als auch in ausländischen Zeitungen und Zeitschriften.

John Boel sen. hat in China (Tai Wan) einen Vortrag vor 800 chinesischen Akupunkteuren gehalten, die davon begeistert waren.

Er war in einer deutschen Fernsehsendung, die mehrere Millionen Zuschauer erreichte. Während dieser Sendung behandelte er drei Augenpatienten. Sie wurden von zwei Augenärzten vor und nach der Behandlung untersucht, und zu deren grosser Überraschung, konnten zwei der drei Versuchspersonen nach der dreistündigen Sendung besser sehen. 

Es erfüllt uns natürlich mit enormer Freude, zu wissen, dass täglich hunderte von Augenpatienten in ganz Europa mit unserer Methode behandelt werden. Selbst, wenn ”Autoritäten” sagen, dass es für diese Leute keine Hoffnung mehr gäbe und ihnen ein Leben in Dunkelheit droht.

Es ist immer wieder ein phantastisches Erlebnis, Briefe von Augenpatienten aus der ganzen Welt zu erhalten. Wie z. B. von Daniela aus Österreich, die als Frühgeubrt ihr ganzes Leben lang (30 Jahre) völlig blind gewesen war.